Ochsenball und Touren

Ochsenball

Der Ochsenball hat sich eigentlich aus einer Notlage entwickelt. Zur Deckung der für die einzelnen Familien doch enormen Kosten hat der Hoofe in den frühen Jahren ein „Marktplatzfest“ veranstaltet. Es kostete viel Arbeit, bei gutem Wetter war es eine tolle Veranstaltung, aber bei Regen ein einziger Reinfall. Man überlegte und wechselte erstmals 1986 in die mittlerweile renovierte Küz zum Vorstellabend, ab 1992 Ochsenball.

Zunächst konnte man sich nur fertige Vorstellprogramme leisten, das entsprach aber bald nicht mehr dem Löörer Anspruch. Also verpflichtete man selbst Kräfte des Rheinischen Karnevals. Durch die immer bessere Zusammenarbeit mit der 1. großen KG wurden die Gestaltungsmöglichkeiten für das Programm immer besser. Es gibt wohl keinen bekannten Künstler oder Gruppe, der oder die nicht schon beim Ochsenball aufgetreten sind. In 2009 besuchten uns: das Reiterkorps „Jan von Werth“, Jupp Menth, De Paveier, Guido Cantz, die Räuber und die Cheerleader des 1. FC Köln.  Fester Bestandteil des Ochsenballs ist die Vorstellung der neuen Repräsentanten von Loor. Die Mitglieder des Hoofe erledigen alle Arbeiten an dem Abend selbst, um so einen Teil der Gelder für die Deckung der vielen Ausgaben, die uns bei der Pflege des Rheinischen Brauchtums entstehen, zu erwirtschaften.

Hoofetouren

 

Fester Bestandteil im Hoofejahr ist eine „Hoofetour“. Mit den Jahren hat sich ein gewisser Rythmus eingestellt. In einem Jahr bleibt man eintägig möglichst heimatnah, im nächsten Jahr geht eine mehrtägige Fahrt etwas weiter weg.

Ziele mit größerer Entfernung waren bisher: Hamburg, München, Amsterdam mit Törn auf den Kanälen, Berlin, der Bayrische Wald oder das Saarland.

Egal ob in der Nähe oder in der Ferne, die stets gut organisierten Fahrten entschädigen die Mitglieder für die im Jahr geleistete Arbeit, geben aber auch Impuls für neue Aktivitäten.

Wer noch nicht weis, was das Wort „Hoofe“ im Namen des Clubs bedeutet, der kann es auf den Fahrten erleben. Es herrscht stets eine ausgelassene Stimmung, in der die „Hoofefamilien“ immer enger zusammen geschweißt wird zu einem „Haufen“ im besten Sinn, der in allen Situationen zusammen hält.

 

Das bedeutet aber nicht, dass nicht über den oder die eine oder andere kräftig hergezogen wird. Natürlich lassen die Retourkutschen nicht lange auf sich warten. Neben dem fröhlichen Miteinander stehen vor allem bei den „Fernreisen“ stehts auch kulturelle Besuche auf dem Terminkalender.

Dennoch, Müffeln und Süffeln kommt nie zu kurz.